Presse

Pressespiegel 2010

Wir sind sehr stolz wieder in allen bekannten Gastroführern
Anerkennung zu finden. Anbei einige Kritiken:

Gault Millau 2010 - 14 Punkte

Das Geschäft blüht sichtlich - Einheimische wie Zugereiste geben sich allabendlich die Klinke in die Hand. Zum Zehnjährigen gönnten die Stappens, die den Betrieb seit 1998 führen, ihrem nicht mehr ganz taufrischen Restaurant eine Renovierung im modernen Geiste. Der Speisesaal wirkt nun viel großzügiger und heller, doch die anderswo angesagte hippe Coolness wurde strikt vermieden. Die Gäste sollen es unverändert gemütlich haben, deshalb blieb auch die gesamte "Vorhölle" um den Tresen herum von der Neugestaltung unberührt.



Kulinarisch fährt der durch manch hohe Schule gegangene Stappen wie gewohnt zweigleisig mit seinen Klassikern und seinen Kreationen. Da trifft weißer Heilbutt (mit Flusskrebs-Loempia und zweierlei Spargel in Verjusaroma) auf Düsseldorfer Senfrostbraten (mit Rahmwirsing und Röstkartoffeln), da wetteifert geschmortes Ochsenbäckchen (auf jungem Stielmus) mit Königsmakrele im Kartoffelmantel (auf marinierten Artischocken), da verwandelt sich das angebratene Lachstatar, das zwischen zwei knusprigen Reibekuchen glänzt (der berühmte "Liedburger") gleichsam über Nacht in ein mindestens ebenso leckeres Tatar vom irischen Seesaibling. Das Cordon bleu vom fast vor der Haustür grunzenden Glehner Freilandschwein (eine Stappen-Züchtung) paniert er mit zünftigen Bierstangen, und für die Füllung nimmt er nicht irgendeinen Schinken und irgendeinen Käse, sondern Prosciutto di Parma und Taleggio - was sich das niederrheinische Borstenvieh gern gefallen lässt. Uns hingegen war der begleitende Gurken- und Kopfsalat ein bisschen zu süß angemacht - aber darüber lohnt es nicht zu streiten.

Wir haben Besseres zu tun und loben lieber eine Vorspeise, die den mit sämtlichen Kochwassern gewaschenen Küchenchef als Master of Modern Art zeigt: Ein mild-cremiges Törtchen von Avocado und Radieschen stellte die Verbindung her zwischen in Tahiti-Vanilleöl mariniertem Seeteufel und leicht gebräuntem Jacobsmuschelcarpaccio, wobei dezente Röstnoten im Verein mit etwas rosa Pfeffer das intensive Vanillearoma einfingen, ehe es zu dominant werden konnte.

Weil in der Regel die Preise stimmen, stört es uns nicht weiter, dass die feinen Pralinen, statt in der eigenen Pâtisserie, in den Backstuben des Düsseldorfer Star-Confiseurs Heinemann entstehen und auf der Rechnung entsprechend zu Buche schlagen - mit akzeptablen 4 € für 4 Stück. Nichtsdestoweniger hat auch Stappen einen Hang zum süßen Leben - und sogar das nötige Talent dazu: Probieren Sie mal die Komposition von Erdbeere und Limone (geradezu umwerfend das Limonen/Chili-Sorbet) oder sündigen Sie ohne Reue mit Passionsfruchtmousse, Schokoladensabayon und Vanillebuchteln.

Wenn es jedoch um Weine oder Hochprozenter geht, ist die stets frohgemute Carmen Stappen in ihrem Element. Die umfassende internationale Auswahl zeugt von Kennerschaft, und Konsumentenfreundlichkeit wird groß geschrieben: Der Verzicht auf überteuerte Prestigegewächse erlaubt es der Chefin und ihren netten Helferinnen, ausnahmslos jede Flasche auch glasweise auszuschenken.

Voilà ein Gasthaus (und eine Gastgeberin) so recht nach unserem Herzen
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Prinz-Sieger: Umland "Gasthaus Stappen"

Küche 5 Prinz Punkte
Atmosphäre 5 Prinz Punkte

Reden wir nicht lange über das modern designte Ambiente, die nette Bierstube oder den im Sommer wunderschön blühenden Hofgarten. Schwärmen wir lieber von den Köstlichkeiten, die im betulichen Dorf den Feinschmeckergaumen entzücken. Vorspeisen wie marinierter Thunfisch mit Avocado-Radieschensalsa und Jakobsmuschelcarpaccio in Tahiti-Vanille-Öl möchte man am liebsten dreimal hintereinander verputzen. Gilt auch für den Matjes "asiatisch interpretiert", also als Sushi, Frühlingsrolle und Tatar mit Wasabi. Erst recht für die Perlhuhnbrust an sensationellem Chorizojus mit Bohnenpüree und roter Polenta. Und für die Rohmilchkäseauswahl von Weeger's Käselädchen verschiedenen Senfsorten und Chutney sowieso. Schade eigentlich, dass man nicht nächtigen kann, sonst könnte man sich der klasse Weinkarte mit rund 100 Positionen ausführlicher widmen. Top-Service, sehr kinderlieb.
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Feinschmecker Guide 2008/2009 1,5 F

Das zarte Ochsenbäckchen mit Stilmus und die saftige, in mediterranem Gemüse gegarte Lammrückentranche beweisen: Der Küchenchef versteht sich auf regionale wie südliche Varianten. Die Atmosphäre im jüngst renovierten, behaglich-modernen Restaurant ist entspannt, der Service freundlich. Alle Weine werden auch glasweise ausgeschenkt. Bierstube und Hofgarten


Bericht in der Rheinischen Post

Auch in der Rheinischen Post ist unser Umbau gut angekommen und ein
informativer Artikel über uns ist im August 2008 erschienen.


Jürgen Dollase berichtete in der FAZ am Sonntag



Mönchengladbach: Gala-Dinner für 120 RP-Leser (RP ONLINE, 29.04.2009)

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